Paula Modersohn-Becker. Die Malerin, die in die Moderne aufbrach | C.H. Beck

29,95 

In dieser Monographie über Paula Modersohn-Becker, eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen und Wegbereiterin der Moderne, zeigt der Hamburger Kunstwissenschaftler Uwe Schneede seine Sicht auf die Künstlerin in einer reich bebilderten Biografie. Schau dir unsere schönen Fotografien von diesem tollen Buch an. Viel Spaß beim Stöbern!

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Beschreibung

Paula Modersohn-Becker erscheint heute „als eine singuläre, letztlich in Paris anzusiedelnde Künstlerpersönlichkeit, als die Schöpferin einer neuen Ikonographie und als epochale Wegbereiterin der Moderne unmittelbar vor dem Auftritt der deutschen Avantgarden.“

Uwe M. Schneede, S.10

Paula Modersohn-Becker – Vorreiterin der Moderne

Paula Modersohn-Becker (1876 – 1907) war eine der großen, singulären Künstlerinnen der Moderne. Mutig ging sie, allein auf sich gestellt, als Frau ihren Weg – lernte Paris und seine Kunst kennen und wurde mit ihren intensiven und ausdrucksstarken Bildern zu einer Wegbereiterin der deutschen Avantgarde.

„Wie in dieser Zeit gegenüber Frauen üblich, die zur Selbständigkeit tendierten, hielt man Paula Becker […] ichbezogenes Verhalten vor […]. Den Bedenken widersetzte sie sich mutig und selbstbewusst […]: ‚Ihr müsst mich schon alle mit meinem Egoismus nehmen, ich werde ihn nicht los, er gehört zu mir wie meine lange Nase.‘“

Uwe M. Schneede, S.15

Deutschlands „weiblicher Picasso“

Als sie 1907 im Alter von nur 31 Jahren starb, hatte sie mit ihrem bedeutenden Œuvre die kurze Epoche zwischen dem Alten und dem Neuen, dem 19. und dem 20. Jahrhundert, künstlerisch wesentlich geprägt und den deutschen Avantgarden den Weg geebnet. Heute steht sie paradigmatisch für die erste Generation von selbstständigen, mutigen Malerinnen der Moderne.

Inspirierende Aufenthalte in Paris, der Metropole der künstlerischen Avantgarde

Entschlossen, allen Widerständen zum Trotz und voller Leidenschaft verfolgte Paula Becker Ende des 19. Jahrhunderts ihr Ziel, Malerin zu werden. Inspiration fand sie zunächst in der Künstlerkolonie Worpswede, wo sie ihren späteren Mann Otto Modersohn kennenlernte. Ihr künstlerischer Dreh- und Angelpunkt aber war Paris, die damalige Weltstadt der Kunst. In mehreren anregenden Aufenthalten lernte sie dort die aktuelle französische Malerei kennen. Uwe M. Schneede, einer der besten Kenner von Paula Modersohn-Beckers Werk, zeigt in seiner umfassenden Monographie, wie die Künstlerin diese wichtigen Eindrücke in eine eigene Bildsprache umsetzte.

Der Autor ǀ Uwe M. Schneede

Uwe M. Schneede war von 1991 bis 2006 Direktor der Hamburger Kunsthalle, zuvor lehrte er Kunstgeschichte der Moderne an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Inhaltsverzeichnis |
Paula Modersohn-Becker. Die Malerin, die in die Moderne aufbrach

Vorwort   9 |
Im Schutz der Künstlerprovinz 1896–1899   12 |
Paris 1900: Die symbolische Reise ins neue Jahrhundert   39 |
Die Fremdheit des Vertrauten 1901–1905   55 |
In der Welt der Kunst. „Ich glaube, es wird“ 1906   93 |
Die Selbstbildnisse: Ich als eine Andere 1897–1907   127 |
Die Hauptwerke aus dem Pariser Atelier: Eine Welt für sich 1906/07   165 |
„Das Mächtige der Farbe“. Die letzten Werke 1907   195 |
Anhang   211 |

VERLAG

C.H.Beck

AUTOR

Uwe M. Schneede

BINDUNG

Hardcover

GRÖSSE

17 x 24 cm

SEITENANZAHL

240

GEWICHT

816 g

SPRACHE

DE

VERÖFFENTLICHUNG

2021

ISBN

978-3-406-76045-7

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