Egon Schiele. Sämtliche Gemälde 1909-1918 | TASCHEN

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Der gewichtige Bildband ‚Egon Schiele. Sämtliche Gemälde 1909-1918‘ des TASCHEN Verlags präsentiert das bahnbrechende Werk des österreichischen Malers, ergänzt durch exzellente Essays profilierter Kunstexperten zu Schieles Leben und Schaffen. Schau dir unsere schönen Fotografien von diesem tollen Buch an. Viel Spaß beim Stöbern!

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Beschreibung

„Schieles Themen, die tief in ihrer Zeit wurzeln und doch überraschend aktuell sind, sprechen […] von zwei Welten. Von einer vergangenen, die mit ‚Wien um 1900‘ wie kaum eine Ära der österreichischen Kulturgeschichte erforscht wurde, und von der anderen in unserem Hier und Heute.“

Tobias G. Natter, S.12

Egon Schiele – radikal, revolutionär, ‚Enfant terrible‘ der Kunstszene um 1900

Nachdem sich Egon Schiele (1890–1918) aus dem Schatten seines Mentors und Vorbildes Gustav Klimt befreit hatte, blieben ihm noch zehn Jahre, um sich mit einer unverwechselbaren Handschrift in die Geschichte der Moderne einzuschreiben, bevor ihn, wie viele Millionen anderer Menschen weltweit, die Spanische Grippe dahinraffte. Als früh vom eigenen Genie überzeugtes Wunderkind und Provokateur aus Leidenschaft fiel ihm das nicht schwer. Seine ausgezehrten, überdehnten Gestalten, die drastische Darstellung der Sexualität und seine Selbstporträts, in denen er sich hohlwangig zwischen Genie und Wahnsinn inszenierte, hatten so gar nichts von der dekorativen Qualität der Klimt’schen Hymnen an Liebe, Sexualität und sehnsuchtsvolle Hingabe. Schiele war von brutaler Direktheit und stieß damit die Wiener Gesellschaft erfolgreich vor den Kopf.

„Mehr als hundert Jahre nach Schieles ersten Ausstellungsbeteiligungen hat sich die Ablehnung, mit der Schiele konfrontiert war, in ein weltweites Interesse verwandelt […]. Schieles Prophezeiung: ‚Nach meinem Tode, früher oder später, werden mich die Menschen gewiß lobpreisen und meine Kunst bewundern‘, ging damit in Erfüllung.“

Tobias G. Natter, S.12

Schieles Kunst – in neues Licht gerückt

Ausgehend von TASCHENs erfolgreicher XXL-Ausgabe, für die viele Werke neu fotografiert wurden, illustriert dieser umfangreiche Band mit fast 600 Abbildungen das fruchtbare letzte Jahrzehnt von Schieles Leben. Die 221 Gemälde und 146 Zeichnungen werden durch Auszüge aus seinen unzähligen Schriften und Gedichten sowie Essays über sein Leben und Werk ergänzt, die ihn im Kontext des europäischen Expressionismus verorten und den immensen Einfluss nachzeichnen, den sein Werk entfaltete.

Das bahnbrechende Schaffen Egon Schieles

Auch wenn seine Werke später als „entartet“ diffamiert wurden und eine zeitlang fast in Vergessenheit gerieten, haben sie doch Generationen von Künstlerinnen und Künstlern beeinflusst – von Günter Brus und Francis Bacon bis Tracey Emin. Heute erzielen seine damals so missverstandenen Werke auf dem internationalen Kunstmarkt exorbitante Preise.

Der Herausgeber ǀ Tobias G. Natter

Tobias G. Natter ist ein international geschätzter Fachmann für die Kunst in Wien um 1900. Er war lange Zeit an der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien tätig, zuletzt als Chefkurator. Zudem arbeitete er als Gastkurator an der Tate Liverpool, der Neuen Galerie New York, der Hamburger Kunsthalle, der Schirn in Frankfurt am Main und dem Jüdischen Museum Wien. Von 2006 bis 2011 leitete er das Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz und war von 2011 bis 2013 Direktor des Wiener Leopold Museums. Im Jahr 2014 gründete er das Unternehmen Natter Fine Arts, das sich auf die Schätzung von Kunstwerken und die Entwicklung von Ausstellungen spezialisiert hat. Bei TASCHEN sind von ihm auch ‚Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde‘ und ‚Kunst für alle. Der Farbholzschnitt in Wien um 1900‘ erschienen.

Inhaltsverzeichnis |
Egon Schiele. Sämtliche Gemälde 1909-1918

Antiheld und Superstar – Egon Schiele oder die Eingemeindung der Andersartigkeit   8 | Wunderkind und Rebell: Der frühe Schiele   16 | Die Ästhetik der Verwandlung: Schieles Durchbruch 1910 und 1911   64 | Egon Schieles Passion: Geistigkeit und Sexualität 1912–1915   196 | Egon Schiele 1914–1918: Die Kriegsjahre   298 | Das Selbst als Programm   398 | „… ich glaube, daß jeder Künstler Dichter sein muß …” – Text und Sprache bei Egon Schiele   424 | Egon Schiele: Ein Lebenslauf   442 | Katalog der Gemälde   454 | Anmerkungen   592 | Konkordanz   594 | Ausstellungsverzeichnis der Gemälde   596 | Literaturverzeichnis   599 | Register   605 |

VERLAG

TASCHEN

AUTOR

Tobias G. Natter

BINDUNG

Hardcover

GRÖSSE

25 x 34 cm

SEITENANZAHL

608

GEWICHT

3816 g

SPRACHE

DE

VERÖFFENTLICHUNG

2021

ISBN

978-3-8365-8181-3

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